Zukunft gestalten, Atomkraft ausschalten

Wir starten eine Online-Petition gegen den geplanten Bau von zwei weiteren Reaktoren im ungarischen AKW Paks und für eine atomkraftfreie Zukunft Österreichs und seiner Nachbarstaaten. Die Europäische Kommission prüft aktuell die Rechtmäßigkeit eines von Russland gewährten Kredits und die fehlende Ausschreibung für das ungarisch-russische AKW-Projekt. Jetzt brauchen wir Ihre Unterstützung, denn jede Stimme zählt!

Gemeinsam mit zahlreichen prominenten Unterstützern und Kooperationspartnern setzen wir ein Zeichen gegen diese gescheiterte, nicht marktfähige Technologie der Vergangenheit, die auch keinen Beitrag zur Energiewende leisten kann. Durch Unterzeichnen der Petition zeigen Sie der EU-Kommission, dass die Österreichinnen und Österreicher nach wie vor gegen Atomkraft aufstehen und auf eine saubere Energieversorgung aus Sonne, Wind und Wasser setzen.

Wir lassen es nicht zu, dass Ungarn uns der Gefahr eines weiteren Fukushimas oder Tschernobyls aussetzt. Unterzeichnen Sie und verbreiten Sie die Aktion auf Facebook, Twitter oder per E-Mail, bevor es zu spät ist.

Petition unterzeichnen

8380 Personen haben bisher unterzeichnet. Gemeinsam schaffen wir

An EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager

Die ungarische Regierung plant die Erweiterung des Atomkraftwerks Paks um zwei Reaktoren. Damit sollen zukünftig drei Viertel des ungarischen Strombedarfs nuklear erzeugt werden. Der hochsubventionierte, billige Atomstrom würde auch die österreichischen Stromnetze und damit alle Stromkunden erreichen. Die heimische, ökologische Stromproduktion aus Windkraft, Sonnenenergie und Wasserkraft würde so aus dem Markt gedrängt.

Wir unterstützen daher die Stellungnahmen der oekostrom AG und der Republik Österreich im Rahmen des Hauptprüfverfahrens in Bezug auf staatliche Beihilfen für das Atomkraftwerk Paks (SA.38454 – 2015/C) und fordern die Europäische Kommission auf,

  • die staatliche Beihilfe Ungarns für das Atomkraftwerk Paks II nicht zu genehmigen,
  • festzustellen, dass die veraltete und gefährliche Technologie Atomkraft nicht förderwürdig ist und
  • den Aufbau einer nachhaltigen Energiewirtschaft ohne Atomkraft voranzutreiben, um das EU-Klimaziel „Ausbau erneuerbarer Energien auf mindestens 27 Prozent –laut EU-Rahmenvertrag bis 2030“ zu erreichen.

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Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an petition@oekostrom.at

Zukunft gestalten – Atomkraft ausschalten

Prominente Unterstützer

  • Cornelius Obonya

    „Atomkraft ist an sich nichts Schlechtes. Aber noch – immer noch – ist sie zu unsicher, um generell als Quelle unseres größer werdenden Strombedarfs zu fungieren. Die Ereignisse in Tschernobyl und Fukushima habe gezeigt, daß sie nicht beherrschbar ist. So nicht sein kann. Deshalb müssen wir gemeinsam dafür sorgen, dass der Strom zwar aus der Steckdose, aber aus einer sauberen kommt!“

    —Cornelius Obonya, Schauspieler

  • Alexander Van der Bellen

    „Es gibt keine sicheren Atomkraftwerke. Es sollte daher alles getan werden, um aus dieser gefährlichen Technologie auszusteigen statt sie durch staatliche Förderungen am Leben zu erhalten. Österreich und andere EU-Staaten zeigen, dass es auch ohne Atomkraft geht und die Zukunft in erneuerbaren Energien und mehr Energieeffizienz liegt. Ich bin zuversichtlich, dass sich dieser vernünftige Weg durchsetzen wird.“

    —Alexander Van der Bellen, Kandidat für die Bundespräsidentschaftswahlen 2016

  • Lilian Klebow

    „Es gibt ein Morgen. Und es fängt heute an. Sind wir lieber Teil einer Bewegung, die diese Erde noch für unsere Kinder und Kindeskinder bewohnbar macht. Ich möchte nicht eines Tages meiner Tochter in die Augen sehen und sagen ‚ich hätte etwas dagegen unternehmen können!‘ Wir alle haben mehr Macht, als wir glauben! Die Zukunft kann unmöglich im Bau von noch mehr Atomkraftwerken liegen!“

    —Lilian Klebow, Schauspielerin

  • Roland Düringer

    „Ein Schlaganfall hat auch sein Gutes, man kann davor in Saus und Braus dahinleben. Wer das „Schlagerl“ deshalb in Kauf nimmt, wird auch an der Atomkraft nichts Schlimmes finden. Ich kann gut und gerne auf ein kollektives „Schlagerl“ verzichten. Und Sie?“

    —Roland Düringer, Kabarettist & Schauspieler

  • Barbara van Melle

    „Vor 30 Jahren ereignete sich die Katastrophe von Tschernobyl. Noch heute erinnere ich mich mit Schrecken an den Versuch meine Tochter vor den Folgen zu schützen. Spielplatzbesuche und Ausflüge wurden verboten, die Milch im Kindergarten ersatzlos gestrichen. Gespenstisch war diese nicht sichtbare Gefahr der Strahlung. Tschernobyl ist 1.350 km von Wien entfernt, Paks nicht einmal 350 – die Folgen einer Katastrophe wie in Tschernobyl oder Fukushima wären für Österreich verheerend. Es gibt daher nur einen Weg zur Sicherheit: Kompletter Ausstieg aus der Atomkraft und Investitionen in effizientere Energiemaßnahmen und den Ausbau sicherer und sauberer Energiequellen.“

    —Barbara van Melle, Journalistin, Autorin, Slow Food-Aktivistin

  • Reinhard Nowak

    „Echt jetzt? Nach Fukushima und Tschernobyl soll wieder ein AKW eröffnet werden?! Es gibt doch schon längst effektive Alternativen! Bitte hörts auf neue Atomkraftwerke zu bauen und schließt die alten!“

    —Reinhard Nowak, Kabarettist & Schauspieler

  • Eva Glawischnig

    „100 Prozent Energie aus Wind, Sonne, Wasser und Biomasse – das ist meine Antwort auf die Klimakrise. Und es ist ein Versprechen an unsere Kinder und Kindeskinder, dass sich Katastrophen wie Tschernobyl und Fukushima nie mehr wiederholen müssen.“

    —Eva Glawischnig, Bundessprecherin & Klubobfrau Die Grünen

  • Volker Piesczek

    Wer mit seinen Kindern auch in Zukunft im Schnee spielen will, der muss für 100 % Ökostrom sein! Wer die Zukunft seiner Kinder sichern will, muss immer wieder gegen Atomkraft aufstehen! Wer gegen Atomkraft ist, muss für 100 % Ökostrom sein!

    —Volker Piesczek, PULS 4-Moderator

  • Miriam Hie

    „Wenn mit einem Atomkraftwerk etwas passiert – und es passiert immer etwas – ist das eine Katastrophe von epochaler Tragweite. 1979 Three Mile Island, 1986 Tschernobyl, 2011 Fukushima… und das sind nur die, von denen wir wissen. Wurde das Problem mit der Endlagerung gelöst? Nein? Wie glauben wir dann, die Verantwortung für Jahrtausende lange Umweltvergiftung auf uns nehmen zu können? Ich wünsche meinem Kind auf jeden Fall eine Zukunft ohne Atomkraft.“

    —Miriam Hie, Schauspielerin und Moderatorin (Servus TV, 98,3 Superfly)

  • Josef Zotter

    „Für mich ist ‚Atomkraft – nein Danke!‘ immer noch aktuell! Ob die Kraftwerke weit weg sind oder jetzt plötzlich ganz nah, das macht mir Angst, denn der Müll kennt keine Grenzen – und vergiftet uns über Nacht, wenn was passiert! Wie geht es wohl den Leuten, die da in der Nähe leben müssen? Wie erklärst du dann deinen Kindern, wenn das Ding ein Problem hat, dass wir so schnell wie möglich so weit wie möglich wegflüchten müssen? Wenn es in die Luft fliegt, ist es eh ganz einfach – dann erwischt es uns alle.“

    — Josef Zotter, Chocolatier, Bio-Bauer und Andersmacher

  • Michel Reimon

    „Die Pläne für den Ausbau des AKW Paks II zeigen, dass Atomstrom nicht ohne staatliche Subventionen überleben kann. Er ist unrentabel. Das ist Geld, das die EU und die Mitgliedsstaaten in erneuerbare, grüne Technologien mit Zukunft investieren könnten. Die EU-Kommission und die österreichische Regierung dürfen nicht vor der Atomlobby in die Knie gehen und müssen Putins und Orbans Prestigeprojekt stoppen! Atomkraft darf in Europa keine Zukunft haben.“

    —Michel Reimon, EU-Abgeordneter

  • Susanne Pöchacker

    „Noch mehr AKWs gleich in unserer Nähe? Ich PA(c)KS nicht! Wenn Sie es auch nicht PAKen, dann unterschreiben Sie doch die Onlinepetition gegen den Bau des AKW Paks II in Ungarn.“

    —Susanne Pöchacker, Trainerin, Moderatorin & Künstlerin

  • Günther Lainer, Kabarettist

    „Wir brauchen in Zeiten wie diesen keine neuen Atomkraftwerke. Es gibt genug Wege Strom zu erzeugen. z.B. durch erneuerbare Energie. Das ist ein Fortschritt. Ein neues Atomkraftwerk zu bauen ist für mich ein Rückschritt. Gerade wenn man an die Fukushima-Katastrophe denkt. Ich bin für eine atomkraftfreie Zukunft!“

    —Günther Lainer, Kabarettist

  • „Zonko“ Fritz Triendl

    „Unfassbar! Trotz der gewaltigen Katastrophen in Tschernobyl und Fukushima wollen sie jetzt in Ungarn ein neues Atomkraftwerk bauen. Wahnsinn. Ich halte die Nutzung der Atomenergie für das gefährlichste und dümmste, das die Menschheit bisher veranstaltet hat. Gemessen an der Zeit, die der entsprechende Giftmüll strahlen wird, ist die Entwicklung vom Neandertaler zum Homo sapiens ein Lercherl, wie man so sagt.“

    —„Zonko“ Fritz Triendl, Motor-Journalist

  • Thomas Raab

    „1978. Ein Bub war ich, 8 Jahre alt, da stand in Österreich die Frage an: Atomkraft JA oder NEIN. Meine Eltern haben erklärt: „Wir müssen zwar alle sterben irgendwann, aber bitte nicht so!“ und sind abstimmen gegangen. Mit NEIN. So wie die Mehrheit dieses Landes. Dankbar war ich damals, erleichtert, glücklich. 2016. Heute ist auch meine Stimme gefragt, um diesem Erbe gerecht zu werden und eine atomkraftfreie Zukunft zu erhalten. NEIN zu Paks II.“

    —Thomas Raab, Schriftsteller

  • Thomas Rottenberg

    „Dass es wieder nötig wird, zu sagen, dass AKWs und Atomstrom nicht die Antwort auf den steigenden Energiebedarf der – angeblich – zivilisierten Welt sein können, ist ein Stück „retro“, auf das ich gern verzichtet hätte. Aber es geht wohl nicht anders. Drum: Wir haben Fukushima, Tschernobyl & Co nicht vergessen – und das einzige was hilft, solche Katastrophen zu verhindern, ist der Verzicht auf solche Zeitbomben. Egal wo.“

    —Thomas Rottenberg, Läufer und Geschichtenerzähler

  • Igor Sapic & Lisa Muhr

    „Wer auf Atomkraft setzt, verhindert den Ausbau der erneuerbaren Energien und blockiert damit die Energiewende. Der Umstieg auf die Erneuerbaren ist aber DIE Chance, die uns bleibt – darum sind wir gegen Atomkraft!“

    —Igor Sapic & Lisa Muhr, Gründer des Modelabels „Göttin des Glücks“

  • aktiv gegen Atomkraft

    Hier finden Sie alle News zu unserem Vorgehen gegen europäische AKW-Projekte.

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  • Informationen zu Paks II

    Hier finden Sie Hintergrundinformationen zum geplanten Projekt Paks II.

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  • Informationen zu Atomenergie

    Hier finden Sie weitere Informationen zu Atomkraft und ihren Risiken.

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